Allgemeinen Liefer- und Geschäftsbedingungen

I. Geltung 1 Die nachfolgenden allgemeinen Liefer- und Geschäftsbedingungen (im folgenden als AGB bezeichnet) gelten für alle vom Fotografen durchgeführten Aufträge, Lieferungen und Leistungen, für erstellte An.gebote, für die Erteilung von Lizenzen und Werknutzungsbewilligungen sowie bei Übertragung von Werknutzungsrechten. 2 „Lichtbilder“ im Sinne dieser AGB sind alle vom Fotografen herge.stellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium diese erstellt wurden oder vorliegen (Negative, Dia-Positive, Papierbilder, Ausdrucke und Abzüge jedes Verfahrens, elektronische Bilddateien, Videos usw.). 3 Mit der Auftragserteilung anerkennt der Auftraggeber die Anwendbar.keit der AGB. Abweichende Vereinbarungen können rechtswirksam nur schriftlich getroffen werden. Sie gelten als vereinbart, wenn ihnen nicht umgehend widersprochen wird, mit der Erteilung eines Auftrages, mit der Entgegennahme der Lieferung oder Leistung bzw. des Angebots des Fotografen durch den Kunden, spätestens jedoch mit der Annahme des Bildmaterials zur vereinbarungsgemäßen Verwendung. 4 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gehen allfälligen Geschäfts.bedingungen des Auftraggebers oder des Mittlers vor. Abweichenden Geschäftsbedingungen werden auch dann nicht Vertragsinhalt, wenn der Bildautor ihnen nicht ausdrücklich widerspricht. Nebenabreden zu Verträgen oder zu diesen AGBs bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. 5 Die AGB gelten im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung, auch ohne ausdrückliche Einbeziehung für alle zukünftigen Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen des Fotografen, sofern nicht aus.drücklich abweichende Regelungen getroffen werden.

II. Auftragsproduktionen 1 Soweit der Fotograf Kostenvoranschläge erstellt, sind diese unverbind.lich. Treten während der Produktion Kostenerhöhungen ein, sind diese erst dann vom Fotografen anzuzeigen, wenn erkennbar wird, dass hier.durch eine Überschreitung der ursprünglich veranschlagten Gesamtkos.ten um mehr als 15 % zu erwarten ist. 2 Der Auftraggeber darf dem Bildautor für die Aufnahmearbeiten nur solche Objekte und Vorlagen überlassen, zu deren Verwendung er be.rechtigt ist und die frei sind von Rechten Dritter. Der Auftraggeber hat den Bildautor von Ersatzansprüchen Dritter freizustellen, die aus der Verletzung dieser Pflicht resultieren. 3 Der Vertragspartner trägt das Risiko für alle Umstände, die nicht in der Person des Fotografen liegen, wie Wetterlage bei Außenaufnahmen, rechtzeitige Bereitstellung von Produkten und Requisiten, Ausfall von Modellen, Reisebehinderungen etc. 4 Wird die vorgesehene Produktionszeit aus Gründen überschritten, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, so ist eine zusätzliche Vergütung auf der Grundlage des vereinbarten Zeithonorars bzw. in Form einer ange.messenen Erhöhung des Pauschalhonorars zu leisten. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält der Fotograf auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass dem Fotografen kein Schaden entstanden ist. Bei Vorsatz oder Fahrlässig.keit des Auftraggebers kann der Fotograf auch Schadensersatzansprüche geltend machen. 5 Der Fotograf wird den erteilten Auftrag sorgfältig ausführen. Er kann den Auftrag auch – zur Gänze oder zum Teil – durch Dritte (Labors etc.) ausführen lassen. Der Fotograf ist berechtigt, Leistungen von Dritten, die zur Durchführung der Produktion eingekauft werden müssen, im Namen und mit Vollmacht des Kunden sowie für Rechnung des Kunden in Auftrag zu geben. 6 Soferne der Vertragspartner keine schriftlichen Anordnungen trifft, ist der Fotograf hinsichtlich der Art der Durchführung des Auftrags frei. Dies gilt insbesondere für die Bildauffassung, die Auswahl der Fotomodelle, des Aufnahmeorts und der angewendeten optisch-technischen (fotogra.fischen) Mittel. Mit Auftragserteilung erkennt der Kunde die Bildauf.fassung des Fotografen und sowie dessen künstlerische und technische Gestaltung ausdrücklich an. Abweichungen von früheren Lieferungen stellen als solche keinen Mangel dar. Macht der Auftraggeber nachträg.lich Änderungswünsche geltend, werden diese gesondert berechnet. Der Fotograf behält den Vergütungs-Anspruch für bereits begonnene Arbei.ten. 7 Vom Kunden in Auftrag gegebene Gestaltungsvorschläge oder Kon.zeptionen sind eigenständige Leistungen, die zu vergüten sind. 8 Vorbehaltlich einer anderweitigen Regelung werden die Aufnahmen, die dem Kunden nach Abschluss der Produktion zur Abnahme vorgelegt werden, durch den Fotografen ausgewählt. 9 Liefertermine für Lichtbilder sind nur dann verbindlich, wenn sie aus.drücklich vom Fotografen bestätigt worden sind. Der Fotograf haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. 10 Sind dem Fotografen innerhalb von zwei Wochen nach Ablieferung der Aufnahmen keine schriftlichen Mängelrügen zugegangen, gelten die Aufnahmen als vertragsgemäß und mängelfrei abgenommen. 11 Analoge Negative und digitale Negative (RAW-Dateien) verbleiben beim Fotografen. Eine Herausgabe der Negative (analog und/oder digi.tal) an den Auftraggeber erfolgt nur bei gesonderter Vereinbarung. 12 Die Aufbewahrung von Negativen und digitalen Dateien sowie die Gewährleistung deren Archivsicher- heit sind nicht Teil des Auftrags.

III. Nebenpflichten 1. Der Auftraggeber versichert, dass er an allen dem Fotografen überge.benen Vorlagen das Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht sowie bei Personenbildnissen die Einwilligung der abgebildeten Personen zur Ver.öffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung besitzt. Ersatzansprüche Dritter, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen, trägt der Auftrag.geber. 2. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Aufnahmeobjekte rechtzeitig zur Verfügung zu stellen und unverzüglich nach der Aufnahme wieder abzuholen. Holt der Auftraggeber nach Aufforderung die Aufnahmeob.jekte nicht spätestens nach zwei Werktagen ab, ist der Fotograf berechtigt, gegebenenfalls Lagerkosten zu berechnen oder bei Blockierung seiner Studioräume die Gegenstände auf Kosten des Auftraggebers auszulagern. Transport- und Lagerkosten gehen zu Lasten des Auftraggebers.

IV. Überlassenes Bildmaterial (analog und digital) 1 Die AGB gelten für jegliches dem Kunden übergebenes und/oder überlassenes Bildmaterial, gleich in welcher Schaffensstufe oder in wel.cher technischen Form dieses vorliegt. Sie gelten insbesondere auch für elektronisches oder digital übermitteltes Bildmaterial. 2 Das Eigentumsrecht am belichteten Filmmaterial (Negative, Diaposi.tive, etc.), an Aufsichtsbildern jeder Art, sowie an digitalen Daten steht dem Fotografen zu. Dieser überlässt dem Vertragspartner gegen verein.barte und angemessene Honorierung die für die vereinbarte Nutzung erforderlichen Bildmaterialien nur leihweise gegen Rückstellung nach Gebrauch auf Gefahr und Kosten des Vertragspartners, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart ist. Ist dies der Fall, gilt die Nutzungs.bewilligung gleichfalls nur im Umfang des Punktes VII.3. als erteilt. Das überlassene Bildmaterial bleibt Eigentum des Fotografen auch in dem Fall, dass Schadensersatz hierfür geleistet wird. 3 Der Fotograf ist berechtigt, die Lichtbilder in jeder ihm geeignet er.scheinenden Weise (auch auf der Vorderseite) mit seiner Herstellerbe.zeichnung zu versehen. Der Vertragspartner ist verpflichtet, für die Inte.grität der Herstellerbezeichnung zu sorgen, und zwar insbesondere bei erlaubter Weitergabe an Dritte (Drucker etc.). Erforderlichenfalls ist die Herstellerbezeichnung anzubringen bzw. zu erneuern. Dies gilt insbe.sondere auch für alle bei der Herstellung erstellten Vervielfältigungsmit.tel (Lithos, Platten etc). 4 Bilder, die der Auftraggeber aus dem Archiv des Bildautors anfordert, werden zur Sichtung und Auswahl für die Dauer eines Monats ab Da.tum des Lieferscheins zur Verfügung gestellt. Kommt innerhalb der Auswahlfrist kein Lizenzvertrag zustande, sind sie mit Fristablauf an den STILL&LIFE – Allgemeine Geschäfts- und Lieferbedingungen – Seite 2 Bildautor zurückzugeben. 5 Mit der Überlassung der Bilder zur Sichtung und Auswahl werden keine Nutzungsrechte übertragen. Jede Nutzung bedarf einer vorherigen schriftlichen Freigabeerklärung des Bildautors. 6 Für die Zusammenstellung der Bildauswahl kann der Bildautor eine Bearbeitungsgebühr berechnen, die sich nach Art und Umfang des entstandenen Aufwandes bemisst und mindestens 30,00 € beträgt. Ver.sandkosten (Verpackung, Porto) einschließlich der Kosten für besondere Versandarten (Taxi, Luftfracht, Eilboten) hat der Auftraggeber zusätzlich zu erstatten. 7 Der Kunde hat das Bildmaterial sorgfältig und pfleglich zu behandeln und darf es im Rahmen einer Nutzungsbewilligung an Dritte nur zu geschäftsinternen Zwecken der Sichtung, Auswahl und technischen Ver.arbeitung weitergeben. 8 Reklamationen, die den Inhalt der gelieferten Sendung oder Inhalt, Qualität oder Zustand des Bildmaterials betreffen, sind innerhalb von zwei Wochen nach Empfang mitzuteilen. Anderenfalls gilt das Bildma.terial als ordnungsgemäß, vertragsgemäß und wie verzeichnet zugegan.gen. 9 Digitale Daten werden nur im Rahmen von Werknutzungsbewilli.gungen oder der vertragsgemäßen Übertragung von Nutzungsrechten übergeben.

V. Rückgabe des Bildmaterials 1 Bilder, die wir zur Auswahl übergeben, bleiben Eigentum des Foto.grafen und dürfen weder veröffentlicht, noch vervielfältigt werden. Auswahlsendungen, die nicht innerhalb der vereinbarten Rückgabefrist wieder bei uns eingehen, gelten als abgenommen und werden komplett in Rechnung gestellt. 2 Analoges Bildmaterial ist in der gelieferten Form unverzüglich nach der Veröffentlichung oder der vereinbarten Nutzung, spätestens jedoch 3 Monate nach dem Lieferdatum, unaufgefordert zurückzusenden; bei.zufügen sind Belegexemplare des Printmediums nach VII.9. Eine Ver.längerung der 3-Monatsfrist bedarf der schriftlichen Genehmigung des Fotografen. 3 Digitale Daten sind nach Abschluss der Nutzung grundsätzlich zu lö.schen bzw. sind die Datenträger zu vernichten. Der Fotograf haftet nicht für den Bestand und/oder die Möglichkeit einer erneuten Lieferung der Daten. 4 Überlässt der Fotograf auf Anforderung des Kunden oder mit dessen Einverständnis Bildmaterial lediglich zum Zwecke der Prüfung, ob eine Nutzung oder Veröffentlichung in Betracht kommt, hat der Kunde ana.loges Bildmaterial spätestens innerhalb eines Monats nach Erhalt zu.rückzugeben, sofern auf dem Lieferschein keine andere Frist vermerkt ist. Digitale Daten sind zu löschen bzw. sind die Datenträger zu vernich.ten oder zurückzugeben. Eine Verlängerung dieser Frist ist nur wirksam, wenn sie vom Fotografen schriftlich bestätigt worden ist. 5 Kommt der Auftraggeber mit der Rücksendung in Verzug, kann der Fo.tograf eine Blockierungsgebühr von 1 (in Worten: ein) Euro pro Tag und Bildverlangen, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass ein Schaden nichtentstanden oder niedriger ist als die Schadenspauschale. Bei Verlust oder Beschädigung, die eine weitere Verwendung der Bilder ausschließt, kann der Fotograf Schadenersatz verlangen. Der Schadenersatz beträgt mindestens 1000 (in Worten: eintausend) Euro für jedes Original und 200 (in Worten: zweihundert) Euro für jedes Duplikat, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass ein Schaden nichtentstanden oder niedri.ger ist, als die Schadenspauschale. Die Geltendmachung eines höheren Schadens bleibt dem Fotografen vorbehalten. 6 Die Rücksendung des Bildmaterials erfolgt durch den Kunden auf dessen Kosten in branchenüblicher Verpackung. Der Kunde trägt das Risiko des Verlusts oder der Beschädigung während des Transports bis zum Eingang beim Fotografen.

VI. Urheberrecht 1. Der Kunde erkennt an, dass es sich bei dem vom Fotografen geliefer.ten Bildmaterial um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke (geisti.ges Eigentum) handelt. 2. Alle Urheber- und Leistungsschutzrechte des Lichtbildherstellers (§§ 1, 2 Abs. 2, 73ff UrhG) stehen dem Fotografen zu. 3. Die vom Fotografen hergestellten Lichtbilder sind grundsätzlich nur für den Eigengebrauch des Auftraggebers bestimmt. 4. Bei der Verwertung der Lichtbilder verlangt der Fotograf, sofern nichts anderes vereinbart wurde, als Urheber des Lichtbildes genannt zu wer.den. Der Vertragspartner ist bei jeder Nutzung (Vervielfältigung, Verbrei.tung, Sendung etc.) in Medien jeder Art (Printmedien wie Zeitschriften, Zeitungen, Folder, Prospekten, Plakaten, in Filmen und in sämtlichen elektronischen Medien wie Internet etc.) verpflichtet, die Herstellerbe.zeichnung (Namensnennung) bzw. den Copyrightvermerk im Sinn des WURA (Welturheberrechtsabkommen) deutlich und gut lesbar (sicht.bar), insbesondere nicht gestürzt und in Normallettern, unmittelbar beim Lichtbild und diesem eindeutig und zweifelsfrei zuordenbar an.zubringen wie folgt: Foto: © F.G.Messenbaeck, stillandlife.com Dies gilt auch dann, wenn das Lichtbild nicht mit einer Herstellerbe.zeichnung versehen ist. Jedenfalls gilt diese Bestimmung als Anbringung der Herstellerbezeichnung im Sinn des § 74 Abs 3. UrhG. Ist das Licht.bild auf der Vorderseite (im Bild oder am Rückkkarton) signiert, ersetzt die Veröffentlichung dieser Signatur nicht den vorstehend beschriebe.nen Herstellervermerk. 5. Eine Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt den Foto.grafen zum Schadensersatz von zusätzlich 100 % der vereinbarten oder üblichen Lizenzgebühr. Durch die Zahlung werden keine weiter Nut.zungsbewilligung und kein Nutzungsrecht begründet. 6. Der Auftraggeber ist verpflichtet, Lichtbilder des Fotografen digital so zu speichern und zu kopieren, dass der Name des Fotografen mit den Bilddaten elektronisch verknüpft wird. Der Auftraggeber ist verpflichtet, diese elektronische Verknüpfung so vorzunehmen, dass sie bei jeder Art von Datenübertragung, bei jeder Wiedergabe auf Bildschirmen, bei al.len Arten von Projektionen, insbesondere bei jeder öffentlichen Wieder.gabe, erhalten bleibt und der Fotograf als Urheber der Bilder klar und eindeutig mit ©F.G.Messenbaeck, stillandlife.com identifizierbar ist.

VII. Nutzungsrechte 1 Der Kunde erwirbt grundsätzlich nur eine einfache Nutzungsbewilli.gung zur vereinbarten einmaligen Verwendung. 2 Der Besteller eines Bildes hat kein Recht, das Lichtbild zu vervielfäl.tigen und zu verbreiten, auch nicht in jedwediger digitaler Form, wenn nicht die entsprechenden Nutzungsrechte übertragen worden sind. 3 Nutzungsbewilligungen (Veröffentlichungsrechte etc.) gelten nur bei ausdrücklicher Vereinbarung als erteilt. Der Vertragspartner erwirbt in diesem Fall eine einfache (nicht exklusive und nicht ausschließende), nicht übertragbare (abtretbare) Nutzungsbewilligung für den ausdrück.lich vereinbarten Verwendungszweck und innerhalb der vereinbarten Grenzen (Auflageziffer, zeitliche und örtliche Beschränkungen etc.); im Zweifel ist der in der Rechnung bzw. im Lieferschein angeführte Nutzungsumfang maßgebend. Jedenfalls erwirbt der Vertragspartner nur soviel Rechte wie es dem offengelegten Zweck des Vertrags (erteilten Auftrags) entspricht. Mangels anderer Vereinbarung gilt die Nutzungsbe.willigung nur für eine einmalige Veröffentlichung (in einer Auflage), nur für das ausdrücklich bezeichnete Medium des Auftraggebers und nicht für Werbezwecke als erteilt. 4 Ausschließliche Nutzungsrechte, medienbezogene oder räumliche Exklusivrechte oder Sperrfristen müssen gesondert vereinbart werden und bedingen einen Aufschlag von mindestens 500% auf das jeweilige Grundhonorar. 5 Mit der Lieferung wird lediglich die Nutzungsbewilligung übertragen für die einmalige Nutzung des Bildmaterials zu dem vom Kunden ange.gebenen Zweck und in der Publikation und in dem Medium oder Da.tenträger, welche/-s/-n der Kunde angegeben hat oder welche/-s/-r sich aus den Umständen der Auftragserteilung ergibt. Im Zweifelsfall ist maß.geblich der Nutzungszweck, für den das Bildmaterial ausweislich des Lieferscheins und/oder der Rechnung zur Verfügung gestellt worden ist. 6 Jede über Ziffer 3. hinausgehende Nutzung, Verwertung, Vervielfälti.gung, Verbreitung oder Veröffentlichung ist weiter honorarpflichtig und bedarf der vorherigen ausdrücklichen Zustimmung des Fotografen. Das gilt insbesondere für: -eine Zweitverwertung oder Zweitveröffentlichung, insbesondere in Sammelbänden, produktbegleitenden Prospekten, bei Werbemaßnah.men oder bei sonstigen Nachdrucken, jegliche Bearbeitung, Änderung oder Umgestaltung des Bildmaterials, STILL&LIFE – Allgemeine Geschäfts- und Lieferbedingungen – Seite 3 -die Digitalisierung, Speicherung oder Duplizierung des Bildmaterials auf Datenträgern aller Art (z.B. magnetische, optische, magnetooptische oder elektronische Trägermedien wie CD-ROM, DVD, Festplatten, Ar.beitsspeicher, Mikrofilm etc.), soweit dieses nicht nur der vertragsmäßi.gen technischen Verarbeitung und Verwaltung des Bildmaterials dient, -jegliche Vervielfältigung oder Nutzung der Bilddaten auf digitalen Datenträgern, jegliche Aufnahme oder Wiedergabe der Bilddaten im Internet oder in Online-Datenbanken oder in anderen elektronischen Archiven (auch soweit es sich um interne elektronische Archive des Kun.den handelt), -die Weitergabe des digitalisierten Bildmaterials im Wege der Datenfern.übertragung oder auf Datenträgern, die zur öffentlichen Wiedergabe auf Bildschirmen oder zur Herstellung von Hardcopies (Vergrößerungen, Drucke, etc.) geeignet sind. 6. Jede Veränderung des Lichtbilds bedarf der schriftlichen Zustimmung des Fotografen. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Änderungen nach dem dem Fotografen bekannten Vertragszweck erforderlich sind. Ver.änderungen des Bildmaterials durch Foto-Composing, Montage oder durch elektronische Hilfsmittel zur Erstellung eines neuen urheber.rechtlich geschützten Werkes sind nur nach vorheriger schriftlicher Zu.stimmung des Fotografen und nur bei Kennzeichnung mit [M] gestattet. Die Urheber der verwendeten Werke und der Urheber des neuen Wer.kes sind Miturheber im Sinne des §11UrhG. Auch darf das Bildmaterial nicht abgezeichnet, nachgestellt fotografiert oder anderweitig als Motiv benutzt werden. 7 Der Kunde ist nicht berechtigt, die ihm eingeräumten Nutzungsbewi.ligungen und/oderNutzungsrechte ganz oder teilweise auf Dritte, auch nicht auf andere Konzern- oder Tochterunternehmen, zu übertragen. Jeg.liche auch genehmigte Nutzung, Wiedergabe oder Weitergabe des Bild.materials ist nur gestattet unter der Voraussetzung der Anbringung des vom Fotografen vorgegebenen Urhebervermerks © F.G.Messenbaeck, stillandlife.com in zweifelsfreier Zuordnung zum jeweiligen Bild. 8 Die Nutzungsbewilligung gilt erst im Fall vollständiger Bezahlung des vereinbarten Aufnahme- und Verwendungshonorars und nur dann als erteilt, wenn eine ordnungsgemäße Herstellerbezeichnung/ Namens.nennung (Punkt VI.4. oben) erfolgt. 9 Im Fall einer Veröffentlichung sind dem Fotografen zwei kostenlose Belegexemplare zuzusenden. Bei kostspieligen Produkten (Kunstbü.cher, Videokassetten) reduziert sich die Zahl der Belegexemplare auf ein Stück.

VIII. Haftung 1 Der Fotograf übernimmt keine Haftung für die Verletzung von Rech.ten abgebildeter Personen oder Objekte, es sei denn, es wird ein entspre.chend unterzeichnetes Release-Formular beigefügt. Für die Einholung einer allenfalls erforderlichen Zustimmung abgebildeter Gegenstände (z.B. Werke der Bildenden Kunst, Muster und Modelle, Marken, Fo.tovorlagen etc.) oder Personen (z.B. Modelle) hat der Vertragspartner zu sorgen. Er hält den Fotografen diesbezüglich schad- und klaglos, insbesondere hinsichtlich der Ansprüche nach § 78 UhrG. Der Foto.graf garantiert die Zustimmung von Berechtigten (Urheber, abgebildete Personen etc.), insbesondere von Modellen, nur im Fall ausdrücklicher schriftlicher Zusage für die vertraglichen Verwendungszwecke. Der Er.werb von Nutzungsrechten über das fotografische Urheberrecht hinaus, z. B. für abgebildete Werke der bildenden oder angewandten Kunst so.wie die Einholung von Veröffentlichungsgenehmigungen bei Sammlun.gen, Museen etc. obliegt dem Kunden. 2 Der Bildautor übernimmt keine Haftung für die Art der Nutzung sei.ner Bilder. Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass durch die Art der Nutzung keine Persönlichkeitsrechte, Urheberrechte oder sonstigen Rechte Dritter verletzt werden. Der Kunde trägt die Verantwortung für die Betextung sowie die sich aus der konkreten Veröffentlichung erge.benden Sinnzusammenhänge. 3 Der Auftraggeber versichert, dass er dazu berechtigt ist, den Fotografen mit der elektronischen Bearbeitung fremder Lichtbilder zu beauftragen, wenn er einen solchen Auftrag erteilt. Er stellt den Fotografen von allen Anspruchen Dritter frei, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen. 4 Ab dem Zeitpunkt der ordnungsgemäßen Lieferung des Bildmaterials ist der Kunde für dessen sachgemäße Verwendung verantwortlich. 5 Unsere Haftung gegenüber dem Kunden wird auf den Ersatz von grob fahrlässig oder vorsätzlich verschuldete Schäden beschränkt. Die Haf.tung ist auf eigenes Verschulden und dasjenige von Bediensteten des Fotografen beschränkt; für Dritte (Labors etc.) haftet der Fotograf nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit bei der Auswahl. Jede Haftung ist auf die Materialkosten und die kostenlose Wiederholung der Aufnahmen (sofer.ne und soweit dies möglich ist) beschränkt. Weitere Ansprüche, etwa bei Hochzeitsaufnahmen oder anderen nicht wiederholbaren Situationen, stehen dem Auftraggeber nicht zu. Der Fotograf haftet insbesondere nicht für allfällige Reise- und Aufenthaltsspesen sowie für Drittkosten (Modelle, Assistenten, Visagisten und sonstiges Aufnahmepersonal) oder für entgangenen Gewinn und Folgeschäden. 6 Punkt VII.5. gilt entsprechend für den Fall des Verlusts oder der Be.schädigung übergebener Vorlagen (Filme, Layouts, Display-Stücke, sonstige Vorlagen etc.) und übergebene Produkte und Requisiten. Wert.vollere Gegenstände sind vom Vertragspartner zu versichern. 7 Für Mängel, die auf unrichtige oder ungenaue Anweisungen des Ver.tragspartners zurückzuführen sind, wird nicht gehaftet (§ 1168a ABGB). Jedenfalls haftet der Fotograf nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. 8 Die Zusendung und Rücksendung von Filmen, Bildern und Vorlagen erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Der Auftraggeber kann bestimmen, wie und durch wen die Rücksendung erfolgt. 9 Bei Reproduktionen, Vergrößerungen und Nachbestellungen können sich Farbdifferenzen, Helligkeits- differenzen oder Kontrastdigfferenzen gegenüber der Vorlage/den Erst.bestellungen ergeben. Dies ist kein Fehler des Werks, Nur grobe Diffe.renzen berechtigen zur Reklamation. 10 Der Fotograf haftet für Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Lichtbilder nur im Rahmen der vom Hersteller des Fotomaterials angegeben Lager- und Präsentationsbedin.gungen und Zeitspannen. 11 Der Fotograf wird die Aufnahme ohne Rechtspflicht archivieren. Im Fall des Verlusts oder der Beschädigung stehen dem Vertragspartner kei.nerlei Ansprüche zu.

IX. Honorare 1 Es gilt das vereinbarte Honorar. Mangels ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung steht dem Fotografen ein Werklohn (Honorar) nach sei.nen jeweils gültigen Preislisten, sonst ein angemessenes Honorar zu. Das Honorar versteht sich zuzüglich der jeweils gültigen Mehrwertsteu.er. 2 Das Honorar steht auch für Layout- oder Präsentationsaufnahmen so.wie dann zu, wenn eine Verwertung unterbleibt oder von der Entschei.dung durch Dritte abhängt. Auf das Aufnahmehonorar werden in diesem Fall keine Preisreduktionen gewährt. 3 Alle Material- und sonstigen Kosten (Requisiten, Produkte, Modelle, Reisekosten, Aufenthaltsspesen, Visagisten etc.), auch wenn deren Be.schaffung durch den Fotografen erfolgt, sind gesondert zu bezahlen. 4 Konzeptionelle Leistungen (Beratung, Layout, sonstige grafische Leis.tungen etc.) sind im Aufnahmehonorar nicht enthalten. Dasselbe gilt für einen überdurchschnittlichen organisatorischen Aufwand oder einen solchen Besprechungsaufwand. 5 Nimmt der Vertragspartner von der Durchführung des erteilten Auf.trags aus welchen Gründen immer Abstand, steht dem Fotografen mangels anderer Vereinbarung die Hälfte des Honorars zuzüglich aller tatsächlich angefallenen Nebenkosten zu. Anzahlungen werden bei Vertragsrücktritt oder Nichteinhalten des Fototermins nicht erstattet.Im Fall unbedingt erforderlicher Terminänderungen (z.B. aus Gründen der Wetterlage) sind ein dem vergeblich erbrachten bzw reservierten Zeit.aufwand entsprechendes Honorar und alle Nebenkosten zu bezahlen. 6 Mit dem vereinbarten Honorar wird die einmalige Nutzung des Bild.materials zu dem vereinbarten Zweck abgegolten. 7 Soferne nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart ist, steht dem Fotografen im Fall der Erteilung einer Nutzungsbewilligung ein Veröffentlichungshonorar in vereinbarter oder angemessener Höhe gesondert zu. Das Veröffentlichungshonorar versteht sich zuzüglich Um.satzsteuer in ihrer jeweiligen gesetzlichen Höhe. 5 Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bleiben die gelieferten Lichtbilder Eigentum des Fotografen. 6 Unbeschadet aller gesetzlichen Ansprüche nach den §§ 81ff und 91ff STILL&LIFE – Allgemeine Geschäfts- und Lieferbedingungen – Seite 4 UrhG gilt im Fall der Verletzung der Urheber- und/oder Leistungsschutz.rechte an den vertragsgegenständlichen Aufnahmen folgendes: Die An.sprüche nach § 87 UrhG stehen unabhängig von einem Verschulden zu. Im Fall der Verletzung des Rechts auf Herstellerbezeichnung steht als immaterieller Schaden (§ 87 Abs. 2 UrhG) vorbehaltlich eines hin.zukommenden Vermögensschadens (§ 87 Abs. 1 UrhG) zumindest ein Betrag in der Höhe des angemessenen Entgelts (§ 86 UrhG) zu. Der Auskunftsanspruch nach § 87a Abs. 1 UrhG gilt auch für den Beseiti.gungsanspruch. 7 Mangels anderer ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung ist bei Auftragserteilung eine Akontozahlung in der Höhe von 50% der voraus.sichtlichen Rechnungssumme zu leisten. Soferne nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart ist, ist das Resthonorar nach Rech.nungslegung sofort bar zur Zahlung fällig. Soferne ein Zahlungsziel ver.einbart wird, sind die gelegten Rechnungen längstens binnen 8 Tagen ab Rechnungslegung zur Zahlung fällig. Die Rechnungen sind ohne jeden Abzug und spesenfrei zahlbar. Im Fall der Übersendung (Postanwei.sung, Bank- oder Postsparkassenüberweisung etc.) gilt die Zahlung erst mit Verständigung des Fotografen vom Zahlungseingang als erfolgt. Das Risiko des Postwegs gerichtlicher Eingaben (Klagen, Exekutionsanträge) gehen zu Lasten des Vertragspartners. Verweigert der Vertragspartner (Auftraggeber) die Annahme wegen mangelhafter Erfüllung oder macht er Gewährleistungsansprüche geltend, ist das Honorar gleichwohl zur Zahlung fällig. 8 Wird eine Produktion in Teilen abgeliefert, so sind die entsprechenden Teilbeträge mit jeweiliger Lieferung fällig. Der Fotograf ist berechtigt, bei Produktionsaufträgen Abschlagszahlungen entsprechend dem je.weils erbrachten Leistungsumfang zu verlangen. 9 Im Fall des Verzugs gelten – unbeschadet übersteigender Schadener.satzsansprüche – Zinsen und Zinseszinsen in der Höhe von 5% über der jeweiligen Bankrate ab dem Fälligkeitstag als vereinbart. Für Zwecke der Zinsenberechnung ist für das jeweilige Kalenderjahr die am 2. Jänner des entsprechenden Jahres festgesetzte Bankrate für das gesamte Kalen.derjahr maßgebend. 10 Mahnspesen und die Kosten – auch außergerichtlicher – anwaltlicher Intervention gehen zu Lasten des Vertragspartners. 11 Soweit gelieferte Bilder ins Eigentum des Vertragspartners überge.hen, geschieht dies erst mit vollständiger Bezahlung des Aufnahmehono.rars samt Nebenkosten. 12 Eine Aufrechnung oder die Ausübung des Zurückbehaltungsrechts ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen des Kunden zulässig. Zulässig ist außerdem die Aufrechnung mit bestritte.nen aber entscheidungsreifen Gegenforderungen. 13 Die Honorar- und Lizenzgebührenansprüche stehen unabhängig davon zu, ob das Material urheber- und/oder leistungsschutzrechtlich (noch) geschützt ist.

X. Datenschutz 1 Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers können gespeichert werden. Der Fotograf verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

XI. Digitale Fotografie 1. Die Digitalisierung, Speicherung und Vervielfältigung der Lichtbilder des Fotografen auf Datenträgern aller Art bedarf der vorherigen schriftli.chen Zustimmung des Fotografen. 2. Die Übertragung von Nutzungsrechten beinhaltet nicht das Recht zur Speicherung und Vervielfältigung, wenn dieses Recht nicht ausdrücklich übertragen wurde. XII. Vertragsstrafe, Schadensersatz 1 Bei jeglicher unberechtigten (ohne Zustimmung des Fotografen er.folgten) Nutzung, Veränderung, Umgestaltung, Verwendung, Verviel.fältigung, Wiedergabe oder Weitergabe des Bildmaterials ist für jeden Einzelfall eine Vertragsstrafe in Höhe des fünffachen Nutzungshonorars zu zahlen, mindestens jedoch Euro 500 pro Bild und Einzelfall. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadensersatzanspruchs bleibt hiervon unberührt. 2 Bei unterlassenem, unvollständigem, falsch platziertem oder nicht zu.ordnungsfähigem Urhebervermerk ist ein Aufschlag in Höhe von 100% auf das vereinbarte bzw. übliche Nutzungshonorar zu zahlen. Dem Bild.autor bleibt auch insoweit die Geltendmachung eines weitergehenden Schadensersatzanspruchs vorbehalten.

XIII. Allgemeines 1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für von dem Fotogra.fen auftragsgemäß hergestellte Filmwerke oder Laufbilder sinngemäß, und zwar unabhängig von dem angewendeten Verfahren und der ange.wendeten Technik (Schmalfilm, Video, DAT etc.). 2 Der Auftraggeber ermächtigt den Fotografen unwiderruflich, im Rah.men des Auftrags entstandenes Bildmaterial sämtlicher fotografischen Sparten (Portraits, Architektur innen und außen, Produkte etc.) für Ei.genwerbung des Fotografen in Print-, Film- und elektronischen Medien (Internet) unentgeltlich zu nutzen. 3 Das Produkthaftpflichtgesetz (PHG) ist nicht anwendbar; jedenfalls wird eine Haftung für andere als Personenschäden ausgeschlossen, wenn der Vertragspartner Unternehmer ist. Im übrigen ist österreichisches Recht anwendbar, das auch dem internationalen Kaufrecht vorgeht. 4 Nebenabreden zum Vertrag oder zu diesen AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. 5 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten insoweit nicht, als zwingende Bestimmungen des KSchG entgegenstehen. Teilnichtigkeit einzelner Bestimmungen (des Vertrags) berührt nicht die Gültigkeit der übrigen Vertragsbestimmungen. 6 Schad- und Klagsloshaltungen umfassen auch die Kosten außergerichtlicher Rechtsverteidigung. 7 Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Betriebssitz des Fotografen. Im Fall der Sitzverlegung können Klagen am alten und am neuen Betriebs.sitz anhängig gemacht werden.